Datenschutzerklärung
Kurz gesagt
Gedup hat keinen Server, kein Konto und keine Anmeldung. Deine Wecker, deine Streak und deine Morgen liegen auf deinem Handy und werden nirgendwohin übertragen.
Die Kamera sieht sich deine Bewegung direkt auf dem Gerät an. Aufgenommen wird nichts — kein Foto, kein Video, auch nicht kurz — und kein einziges Bild verlässt dein Handy.
Zwei Dienste bekommen trotzdem etwas: anonyme Nutzungsdaten, damit wir sehen, welche Screens niemand versteht, und deinen Abo-Zustand, damit die App weiß, ob du bezahlt hast. Auf Android schicken außerdem die Erkennungs-Bibliotheken von Google, die deine Bewegung und deine Fotos auswerten, Nutzungsstatistiken an Google, ohne ein einziges Bild. Das alles steht weiter unten.
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für die hier beschriebenen Daten ist Quentin Höhne - Seilerstraße 14, 71144 Steinenbronn.
Erreichbar sind wir unter quentinhoehne.dev@gmail.com.
Was auf deinem Handy bleibt
Deine Wecker: Zeiten, Wochentage, die gewählten Missionen und deine Einstellungen.
Deine Morgen: wann der Wecker geklingelt hat, wann du fertig warst, wie viele Wiederholungen, und ob du den Notausstieg benutzt hast. Streak und Statistik werden daraus auf dem Gerät gerechnet.
Kamerabilder während einer Mission. Jedes Bild wird daraufhin angesehen, wo dein Körper ist, und sofort verworfen. Es gibt keine Datei, keinen Zwischenspeicher und keinen Upload.
Der vollständige Verlauf bleibt hier; was davon hinausgeht, steht im Abschnitt „Was wir woandershin senden". Deinstallierst du die App, ist alles Übrige weg, und wir können es dir auch nicht wiederherstellen.
Was wir woandershin senden
Nutzungsdaten an PostHog (Server in der Europäischen Union). Welche Screens du öffnest, welche Knöpfe du drückst, ob ein Morgen bestanden wurde, wie lange du auf einem Einrichtungsschritt gestanden hast, und technische Fehlermeldungen. Dein Gerät wird über eine zufällige Zeichenkette erkannt, die beim ersten Start entsteht. Es gibt keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und kein Konto, weil die App keines hat.
Zu einem bestandenen Morgen gehört auch, welche Übungen du gemacht hast und wie viele Wiederholungen dabei zusammenkamen. Wir lesen daran ab, welche Übungen Leute morgens tatsächlich wollen. Der einzelne Morgen mit seinen Uhrzeiten bleibt auf deinem Handy; hinaus geht die Zusammenfassung.
Aus der Einrichtung außerdem deine Antwort auf die Frage, wie du von Gedup erfahren hast, etwa „TikTok" oder „Von Freunden oder Familie". Daran sehen wir, wo es sich lohnt, von Gedup zu erzählen.
Bei der Suchmission zusätzlich die Bezeichnung dessen, was die Erkennung im Bild gefunden hat — allgemeine Kategorien wie „Kaffeetasse" oder „Tisch", und wie sicher sie sich war. Daran sehen wir, welche Gegenstände die Mission zu streng bewertet. Das Bild selbst bleibt auf dem Gerät.
Aus der IP-Adresse, über die dein Handy seine Server erreicht, leitet PostHog eine ungefähre Ortsangabe ab: Land, Region und Stadt. Wir wollen daran sehen, in welchen Ländern die App benutzt wird. Genauer als eine Stadt wird es nicht, und die App fragt dein Gerät nie, wo es ist — die Berechtigung dafür hat sie nicht einmal.
Abo-Zustand an RevenueCat (Server in den USA, auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln). Ob ein Abo läuft, welcher Tarif, wann es endet. RevenueCat bekommt außerdem dieselbe zufällige Kennung, damit sich eine Kündigung den Nutzungsdaten desselben Geräts zuordnen lässt.
Die Zahlung wickelt der Store vollständig ab, über den du kaufst: Google Play auf Android, der App Store auf dem iPhone. Wir sehen nie eine Kartennummer, keine Rechnungsadresse und keinen Namen. Zurück kommt „aktiv" oder „nicht aktiv".
Nur auf Android: Statistiken der Erkennungs-Bibliotheken von Google an Google. Die App erkennt deine Bewegung mit MediaPipe und Gegenstände bei der Suchmission mit ML Kit. Beide stammen von Google, laufen auf deinem Handy und senden Google Statistiken darüber, wie gut sie arbeiten: Gerätemodell, Systemversion und App-Version, eine zufällige Kennung pro Installation, die Dauer einer Erkennung sowie Fehlercodes. Kein Bild, kein Video und keine Körperhaltung verlassen dabei dein Handy. Google nutzt die Statistiken, um diese Bibliotheken zu pflegen und zu verbessern. Dafür ist Google selbst verantwortlich, siehe policies.google.com/privacy. Auf dem iPhone wird nichts dergleichen gesendet: Dort erkennt Apples eigenes Framework. MediaPipe läuft dort in einer Fassung ohne diese Statistiken.
Das ist die vollständige Liste. Es gibt keine Werbung, kein Tracking über Apps hinweg, keine Profilbildung und keinen Verkauf von Daten an irgendwen.
Worauf wir uns dabei stützen
Nutzungsdaten, Fehlermeldungen und die daraus abgeleitete Ortsangabe: unser berechtigtes Interesse an einer App, die funktioniert, und daran herauszufinden, wo sie es nicht tut (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Du kannst jederzeit widersprechen, und du musst uns dafür nicht schreiben: Unter Profil → Rechtliches gibt es den Schalter „Nutzungsdaten senden". Schaltest du ihn aus, sendet die App ab sofort keine Nutzungsdaten mehr. Die Statistiken der Erkennungs-Bibliotheken von Google auf Android sind in diese Bibliotheken eingebaut, der Schalter erreicht sie nicht.
Statistiken der Erkennungs-Bibliotheken von Google auf Android: unser berechtigtes Interesse daran, Bewegung und Gegenstände zuverlässig auf dem Gerät zu erkennen, mit Bibliotheken, in die diese Statistiken fest eingebaut sind (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Abo-Zustand: nötig zur Erfüllung des Vertrags, den du mit dem Abo geschlossen hast (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Ohne ihn kann die App nicht wissen, ob du bezahlt hast.
Automatisierte Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung treffen wir nicht, und wir erstellen keine Profile.
Wie lange es gespeichert bleibt
Auf deinem Handy: bis du die App deinstallierst. Einen einzelnen Morgen wieder herauszunehmen geht nicht, und das ist Absicht — eine Serie, die man nachbearbeiten kann, belegt nichts mehr.
Nutzungsdaten bei PostHog: zwölf Monate, danach automatisch gelöscht.
Abo-Daten bei RevenueCat: solange das Abo läuft, danach so lange, wie steuer- und handelsrechtliche Fristen es verlangen.
Statistiken der Erkennungs-Bibliotheken von Google: nach Googles eigenen Regeln, siehe policies.google.com/privacy.
Berechtigungen, und wofür jede da ist
Kamera — zählt deine Wiederholungen. Nur während einer laufenden Mission, nur auf dem Gerät. Sie abzulehnen ist eine echte Möglichkeit: Die App bietet dann Missionen an, die ohne Kamera auskommen.
Benachrichtigungen — lassen den Wecker-Screen über deinem Sperrbildschirm erscheinen und stellen Hinweise wie die Bettzeit zu. Der Weckton klingelt auch ohne diese Berechtigung; nur der Screen bleibt weg.
Wecker und Akku-Ausnahme — damit der Wecker zur eingestellten Zeit losgeht und das System ihn nachts nicht beendet, während der Bildschirm aus ist.
Bewegungssensoren — für die Schüttel-Mission, falls du sie benutzt.
Die Website
Besuchst du die Website von Gedup, zählt sie den Besuch mit PostHog (Server in der Europäischen Union): welche Seite du öffnest, von welcher Seite du kommst, welche Geräteart und welchen Browser du benutzt und ob du auf den Knopf zum App Store tippst. Aus der IP-Adresse leitet PostHog eine ungefähre Ortsangabe ab, also Land, Region und Stadt.
Die Website setzt keine Cookies und legt nichts auf deinem Gerät ab. Jeder Besuch zählt deshalb für sich und wird nicht mit früheren verbunden. Sendet dein Browser „Do Not Track", zählt sie gar nichts.
Wir stützen uns dabei auf unser berechtigtes Interesse daran zu wissen, ob die Website jemanden erreicht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Daten werden nach zwölf Monaten gelöscht, wie die Nutzungsdaten der App.
Ausgeliefert wird die Website von Cloudflare (USA, auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework). Dafür verarbeitet Cloudflare zwangsläufig deine IP-Adresse.
Deine Rechte
Du kannst erfahren, was wir über dich haben, es berichtigen oder löschen lassen, seine Nutzung einschränken lassen, es in übertragbarer Form bekommen und der Verarbeitung auf Grundlage berechtigten Interesses widersprechen.
Schreib dafür an quentinhoehne.dev@gmail.com und nenne die Gerätekennung, die in der App unter Profil → Rechtliches steht. Das ist keine Schikane: Ohne sie können wir dein Gerät wirklich nicht finden, weil wir sonst nichts haben, das auf dich zeigt.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. In Deutschland ist das die Behörde des Bundeslandes, in dem du wohnst.
Das Schnellste davon braucht gar keinen Brief: Der Schalter „Nutzungsdaten senden" unter Profil → Rechtliches stellt die Nutzungsdaten an der Quelle ab, ab dem Moment, in dem du ihn antippst. Dein Abo-Zustand geht weiterhin an RevenueCat, weil die App ihn braucht, um zu wissen, ob du bezahlt hast.
Kinder
Gedup ist nicht für Kinder unter 16 gemacht, und wir erheben wissentlich nichts von ihnen.
Wenn du glaubst, dass ein Kind die App benutzt hat, und die Daten entfernt haben willst, schreib an quentinhoehne.dev@gmail.com — wir löschen sie.
Wenn sich das hier ändert
Ändert sich, was die App mit Daten tut, ändert sich dieser Text mit, und das Datum unten rückt weiter.
Was dich wesentlich betrifft, sagen wir in der App — statt die Seite still auszutauschen.